Herzlich willkommen bei der
Gebirgsschützenkompanie Aibling

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Aktuelles


Armbrustschießen 2022

Nach 2 Jahren Corona-Pause konnten wir dieses Jahr Ende Mai wieder unser traditionelles Armbrustschießen durchführen!

Hier geht's zu den Ergebnissen und Zeitungsberichten

Alle Bilder in der Bildergalerie 2022


ABS

Antrittsbesuch der Hauptmannschaft in Maxlrain im Februar 2022

Maxlrain

Nach den Ergänzungswahlen, die aufgrund des Todes von Hauptmann Manfred Ortner nötig geworden waren, machte die neu zusammengestellte Hauptmannschaft den seit vielen Jahren üblichen Antrittsbesuch in Maxlrain.

Der "Bräu" Dr. Erich Prinz von Lobkowicz ist nicht nur Ehrenmitglied unserer Kompanie, sondern auch großzügiger Unterstützer unseres wehrhaften Brauchtums. So stiftet er seit dem ersten Armbrustschießen eine Ehrenscheibe, die stets ein Unikat ist und nur von einem aktiven Schützen gewonnen werden kann. Darüber hinaus ist die Brauerei stets zur Stelle, wenn "Hilfe in flüssiger Form" benötigt wird. Brauereidirektor Roland Bräger, ebenfalls Ehrenmitglied, hat dafür stets ein offenes Ohr und lässt Hilfe angedeihen, wo immer es möglich ist.

Bei einer kräftigen Brotzeit im Maxlrainer Bräustüberl tauschten sich Hauptmannschaft, das Haus Lobkowicz und die Brauerei nicht nur über die aktuelle Situation in der Kompanie aus, sondern auch über das derzeitige Weltgeschehen, welches nach den Worten von Dr. Erich Prinz von Lobkowicz mit der Pandemie und den Kriegshandlungen in der Ukraine "fast apokalyptische Züge annimmt". Man war sich allenthalben einig, dass der Blick in die Zukunft trotz allem von Optimismus geprägt sein sollte und ein großer Wunsch nach weitmöglichster Normalität besteht.

Passend dazu erklärte Peter Prinz von Lobkowicz als Nachfolger seines Vaters in der Geschäftsführung der Schlossbrauerei Maxlrain seine Bereitschaft, als Mitglied in die GSK Aibling aufgenommen zu werden und bekräftigte damit das sehr gute, auch zwischenmenschlich äußerst angenehme Verhältnis zwischen Familie Lobkowicz und Brauerei auf der einen - sowie den Kameraden der Kompanie auf der anderen Seite.

Nun hoffen alle, dass das Armbrustschießen der Kompanie am 28. und 29. Mai ohne große Einschränkungen durchgeführt werden kann und man sich spätestens zu diesem Anlass wiedersieht.


Pfiad Di Manfred!

Wir trauern um unseren Hauptmann Manfred Ortner, der uns am 1. Januar 2022 für immer verlassen hat.

Wir verlieren nicht nur einen engagierten Gebirgsschützen, der weit über das übliche Maß aktiv war und sich in den 40 Jahren der Zugehörigkeit zu unserer Kompanie engagiert für unser wehrhaftes Brauchtum eingesetzt hat, sondern auch einen Menschen, der stets für seine Kameraden da war, wenn er gebraucht wurde und geholfen hat, wo immer er es konnte, nicht nur im Schützenwesen, sondern auch im privaten Bereich. Für viele von uns ist er ein Freund geworden, auf den stets Verlass war. Sein Wort galt, es brauchte keine großen Abmachungen.

Am 10.12.1980 trat er in die Kompanie ein, erhielt die Mitgliedsnummer 92 und zählte somit zu den Gründungsmitgliedern. Zunächst rückte er als Schütze aus, wurde 2001 zum Fähnrich gewählt, bekleidet ab 2007 das Amt des Oberleutnants und wurde 2010 Nachfolger von Bernd Kneifel als Hauptmann. 2012 wählte ihn das Bataillon Inn-Chiemgau zum stellvertretenden Gauhauptmann und wurde erst im Oktober 2021 erneut in diesem Amt bestätigt. Mit der ihm eigenen Tatkraft hat er die Bataillonsfeste 2015 und 2017 an vorderster Front gemeinsam mit seinen Kameraden durchgeführt und 2021 war die Weihe der Glocke für unsere Kapelle am "Totenberg" ein weiterer Meilenstein in seiner Amtszeit als Hauptmann.

Ein besonderes Anliegen war ihm unsere seit 2004 stattfindende Wallfahrt nach Tuntenhausen, die dank seines Gespürs für die passende musikalische Begleitung des Wallfahrts-Gottesdienstes stets zu einem besonderen Erlebnis wurde. Die Musik war ihm immer sehr wichtig, mit großem Einsatz hat er auch dafür gesorgt, dass unsere Feste von den örtlichen Blaskapellen begleitet wurden und wir bei Festzügen im Gleichschritt marschieren konnten.

Sein Tod macht uns fassungslos und hinterlässt eine Lücke, die nur sehr schwer zu schließen sein wird. Wir empfehlen seine Seele auf die Fürsprache unserer Patrona Bavariae und unseres Schutzpatrons, des Heiligen Sebastian unserem Herrgott, auf den Manfred Ortner stets vertraut hat. Möge der Herr ihm den ewigen Frieden geben.